Franziskaner Kirche und Kloster der Siebenschmerzen Jungfrau
Maria
Der Bau der Kirche und des Klosters begann im Jahre
1467. Die Kirche wurde im Jahre 1484 ausgeweiht. Der Skalicaer
Konvent gehörte zu den bedeutendsten in der Salvatorianer Provinz.
Die Franziskaner wirkten in Skalica bis zum Jahre 1950, als sie von
hier gewaltsam ausgesiedelt wurden. Nach dem Jahr 1989 forderten sie
ihr Vermögen im Rahmen der Kirchenrestitution zurück. Das Kirchen-
und Klostergebäude wurden einigemal in den vergangenen Jahrhunderten
umgebaut und erweitert. Der Komplex des Franziskanerklosters besteht
heutzutage aus dem Klostergebäude (es wird gewerblich und als Sitz
des Bezirksarchivs und der Kunstschule genutzt), aus der Kirche, dem
sog. Paradieshof (wo in der jüngstvergangenen Zeit der Brunnen
rekonstruiert wurde) und einem großen Garten. Im Jahre 1993 wurde
eine aufwändige Rekonstruktion des Kirchenschiffs durchgeführt. Bei
diesem Anlass wurde hier eine Steinplatte mit spätgotischem Text aus
dem Jahre 1488 gefunden. Diese älteste in Skalica erhaltene
Inschrift befindet sich nun am Kircheneingang).