Die Jesuiten kamen Anfang der 60er Jahre des 17.
Jahrhunderts nach Skalica. Ihre Kirche und Kloster errichteten sie
in den Jahren 1693-1724 und wirkten hier bis zur im Jahre 1773
erfolgten Auflösung des Ordens. Ende des 18. Jahrhunderts übernahmen
Paulaner Kirche samt Kloster, nutzten sie aber nur kurze Zeit,
danach blieben sie verlassen. Von der künstlerisch wertvollen
Kirchenausstattung sind die Architektur und Stuckdekoration des
Hauptaltars und ein Teil der Fresken in der Seitenkapelle der
Jungfrau Maria erhalten. Dort befindet sich der Grufteingang und das
kürzlich restaurierte Altarbild, eines der größten in der Slowakei.
Eine Besonderheit der Kirche ist die hervorragende Akustik ihres
Innenraums.
Jesuitenkollegium - Gymnasium
Außer der Seelsorge widmeten sich die Jesuiten
intensiv der pädagogischen Tätigkeit. Zwei Jahre nach ihrer Ankunft
gründeten sie eine Mittelschule (1662), die am Ende des 17.
Jahrhunderts zum Kollegium erhoben wurde. Eine der ältesten Schulen
der Slowakei, das Skalicaer Gymnasium, ist bis heute in Betrieb.